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Zarathustra (in der griechischen Namensform
Zoroaster, persisch Zartoscht aus Altpersisch
Zarathuschtra (Besitzer des goldfarbenen Kamels)), war
ein
iranischer Priester und
Prophet des
Zoroastrismus. Sein möglicher Geburtsort und seine
Wirkungsstätte werden mittlerweile auf drei mögliche Gebiete
beschränkt: Einmal die Gegend um
Baktra
(Baktrien),
zum Zweiten die Gegend um
Sistan
und zum Dritten in der Gegend des
Urmia-Sees (Urmia)
(Medien).
Über seine Lebenszeit herrscht bis heute keine Einigkeit in der
Forschung.
Die Anhänger des Zoroastrismus werden
Zoroastrier oder Zarathustrier genannt, die Anhängerschaft im
heutigen Indien bezeichnet sich auch als
Parsen.
Zarathustra lebte um 1800 v. Chr., genauer 1768 v. Chr. Diese
Ansicht vertreten insbesondere iranische Wissenschaftler (Behrūz,
Derakhshani) und
Mary Boyce. Im Kontext der Besiedlung Persiens wäre Zarathustras
Auftreten bereits mit der ersten Einwanderungswelle anzusetzen.
Die Erwähnung des Gottes
Mithra in den
Gathas
birgt damit Datierungsprobleme, da gesicherte Hinweise auf diesen
Gott erst zu späterer Zeit vorliegen und dessen Kult von Zarathustra
laut dem Avesta verdammt wurde. |
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- Das
Gesicht von Faravahar gleicht einem Menschen und stellt somit die
Verbindung zu den Menschen her.
- Die beiden
Flügel des Bildnisses haben drei Hauptfedern und sind als Symbol
für die Grundsätze „gut zu denken“, „gut zu reden“ und „gut
zu handeln“ zu deuten.
- Der untere Teil des Faravahar besteht auch aus drei Teilen, die
aber die Zeichen von „schlecht zu denken“, „schlecht zu
reden“ und „schlecht zu handeln“ sind und damit den
Menschen in Abgrund und Unglück stürzen.
- In beiden Seiten dieses Symbols sind zwei Schleifen enthalten, die
„Sepanta
Mainyu“ die gute Kraft und „Angra
Mainyu“ die böse Kraft bedeutet. Die erste Schleife (gute Kraft)
deutet in Richtung Gesicht und die Zweite (böse Kraft) in Richtung
Rücken. Die Menschen sollen sich also mit dem Gesicht dem Guten
zuwenden und dem Bösen den Rücken kehren.
- Der Rumpf von Faravahar wird von einem Kreis umgeben, dem Zeichen
dafür,
- dass der Geist unvergänglich und damit ohne Anfang und Ende
sei.
- Eine Hand von Faravahar, die nach oben zeigt, soll den Weg zum
Fortschritt weisen, der angestrebt werden soll. Der Ring in der
anderen Hand wird mitunter als Symbol für die Treue gedeutet, die in
dieser Lehre eine hohe Stellung einnimmt.
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Thus Spoke,
Also sprach
Zarathustra: |
Think well , Speak well , Act
well |